David Marsh

THE EURO - Media Comments and Reaction


Reviews in English

Reviews in German

News & Commentary in English

News & Commentary in German

Reviews, News & Commentary in Other Languages

Euro Events

Main Page


News & Commentary in German


Zu viele haben über ihre Verhältnisse gelebt

Neue Theaterstücke in London zur Finanzkrise

By Thomas Kielinger - published on 16/10/09 in Die Welt

Die globale Finanzmarktkrise kommt in die Reife. Nicht nur, dass die Welt gelernt hat, sich auf sie einzustellen. Auch der Kulturbetrieb ist dabei, sie aufzuarbeiten - der angelsächsische, müssen wir der Deutlichkeit halber hinzufügen. Wie auch nicht - im Schoße dieser "culture" lag schließlich die Genese der gegenwärtigen Kalamität, und es kann daher nicht verwundern, dass dort auch der Wille zu künstlerischer Verarbeitung seine stärkste Motivation findet. Auf dem Filmfestival von Venedig erntete Michael Moore im vergangenen Monat mit seinem jüngsten Elaborat, "Capitalism: A Love Story" warme Zustimmung. Unter den Literaten reüssiert Sebastian Faulkes soeben mit einem neuen Roman, "A Week in December", in dem es vor lauter dekadenten Figuren nur so wimmelt. Read full article

Back to top

Back to main page


Zeugen der Anklage

By Michael Maisch - published on 14/10/09 in Handelsblatt

Auch nach knapp zwei Stunden intensiver Aufklärungsarbeit steht Theaterautor David Hare noch etwas verloren auf der Bühne des Londoner National Theatres. So richtig verstanden hat er noch immer nicht, wie es denn am Ende zur großen Finanzkrise hatte kommen können. Wer hat denn jetzt wirklich Schuld an der Katastrophe, für die wir alle den Preis bezahlen - die gierigen Banker, die fahrlässigen Politiker oder die eitlen Wissenschaftler, die uns mit ihren mathematischen Modellen eine berechenbare Finanzwelt vorgaukelten?

Dabei hat Hare doch quasi alle, die es wissen müssten, auf die Bühne zitiert: Vom Hedge-Fonds-Milliardär George Soros über den Wirtschaftsnobelpreisträger Myron Scholes bis hin zum ehemaligen Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, Howard Davies. Read full article

Back to top

Back to main page


"Merkel schießt über das Ziel hinaus"

Kanzlerin Merkel bricht ein Tabu - sie geißelt die Notenbanken. Publizist David Marsh über ihr Kalkül und ihre Fehler

David Marsh interview by Hans von der Hagen - published on 04/06/09 in Süddeutsche Zeitung

Merkel: "Das war schon ein mächtiger Schuss vor den Bug - das bekommen auch die Notenbanker mit." Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Kanzlerin Merkel attackiert die Politik der Zentralbanken. "Mit großer Skepsis" beobachte sie die Vollmachten der US-Notenbank Fed und auch die EZB habe sich dem internationalen Druck gebeugt. Die Notenbanken müssten wieder Vernunft zeigen und unabhängiger werden, mahnte sie. "Ansonsten stehen wir in zehn Jahren wieder genau an diesem Punkt." Fed-Chef Ben Bernanke wies die Kritik Merkels bereits zurück und EZB-Präsident Jean-Claude Trichet pochte im Telefonat mit der Kanzlerin auf Unabhängigkeit. Doch warum hatte sie sich zu diesen Äußerungen hinreißen lassen? David Marsh, Chef der Investmentbank London and Oxford Group und Zentralbank-Experte, erläutert die möglichen Gründe. Marsh hat zuletzt das Buch: "Der Euro - die geheime Geschichte der neuen Weltwährung" veröffentlicht. Read full article

Back to top

Back to main page


Gedankenspiele über die Zukunft des Euro

Körber Debate - Ist der Euro unumkehrbar?

Published by the Körber-Stiftung on 11/05/09

Die Dramatik im Euro-Raum spricht angesichts der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise  für sich: bis zu 6 Prozent wird hier voraussichtlich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2009 sinken, 13 der 16 Euro-Staaten werden die Verschuldungsgrenzen des Maastrichter Vertrages überschreiten. Das Gespenst eines Staatsbankrotts erscheint plötzlich auch in Europa als reale Möglichkeit. Je mehr die Krise die Währungsunion unter Stress setzt, umso mehr droht der Stabilitätspakt zur Makulatur zu werden. Die Frage, ob diese Währungsunion auch auseinanderbrechen könnte, muss gestellt werden. Ist der Euro unumkehrbar? Auf diese Frage suchte die jüngste Körber Debate eine Antwort. 161 Gäste im KörberForum sahen den Euro am Anfang der Debatte nicht gefährdet, 48 hielten seine Abschaffung für denkbar. Read full article

Back to top

Back to main page


Gedankenspiele über die Zukunft des Euro

Investmentbanker Marsh und Europapolitiker Hänsch im Rededuell

By Jens Schneider - published on 13/05/09 in Süddeutsche Zeitung

Hamburg – Der Londoner David Marsh ist Investmentbanker und zugleich ein kenntnisreicher Wirtschaftsjournalist. So versteht er sich darauf, mit wenigen Zahlen und Daten sichere Weltbilder ins Wanken zu bringen. Da ist zum Beispiel eine Berechnung der Europäischen Kommission. Marsh führte sie am Montagabend in Hamburg in ein Rededuell mit Europa-Politiker Klaus Hänsch über die Zukunft des Euro ein, zu dem die Körber-Stiftung und die Süddeutsche Zeitung in die Kehrwiederspitze an der Hafen-City eingeladen hatten. Diese Berechnung folgt einem Gedankenspiel, das von der Annahme ausgeht, dass es den Euro nicht gäbe. In diesem Fall hätten nämlich, so erklärte Marsh, die spanische Pesete, der Escudo in Portugal und die griechische Drachme seit 1999 im Vergleich zur D-Mark um 30 Prozent abgewertet werden müssen, um die Unterschiede in der Inflationsrate auszugleichen. Read full article

Back to top

Back to main page


Gefährliche Bemerkungen

By Michael Stürmer - published on 05/03/09 in Die Welt

Bailout oder nicht Bailout: Was wie Banker-Jargon klingt, kann die Frage werden, die nicht nur die Bundestagswahlen bestimmt, sondern auch das Schicksal des Euro und in Folge davon das Schicksal der Europäischen Union.

Der Bundesfinanzminister stellt in Aussicht, dass Deutschland Euro-Teilhabern in Schieflage aushelfen werde. Die Europäische Zentralbank will davon nichts wissen und mahnt an den Maastrichter Vertrag zur Wirtschafts- und Währungsunion. Auf deutschen Druck kam 1991 die "No bailout"-Klausel in das Vertragswerk, zusammen mit dem Tugendkatalog, der einst die Deutsche Bundesbank stark gemacht hatte. Beides sollte die Deutschen mit dem Abschied von der D-Mark versöhnen. Read full article

Back to top

Back to main page


Der singende Schatzkanzler

Schon während seiner Amtszeit als britischer Schatzkanzler in den 70er Jahren war Denis Healey für seinen exzentrischen Humor bekannt. Inzwischen ist Healey über 90 Jahre alt, aber der Mann mit den charakteristisch buschigen Augenbrauen ist noch immer für einen Scherz gut.

By Michael Maisch - published on 26/02/09 in Handelsblatt

LONDON. Er wisse, dass er jetzt eigentlich etwas zum Thema "der Euro und die Briten" erzählen solle, sagte Healey am Mittwoch Abend bei einem Empfang in der Deutschen Botschaft in London. Aber eigentlich wolle er lieber erst einmal ein deutsches Volkslied singen. Und dann sang der ehemalige Finanzminister wirklich, so richtig einordnen konnte das Stück zwar keiner der deutschen Zuhörer, aber mit sehr viel "Heidi heida" klang Healeys Einlage doch ziemlich authentisch. Read full article

Back to top

Back to main page


Europa findet keine gemeinsame Antwort auf die Krise

Währungsunion: Am 1. Januar ist der Euro zehn Jahre alt geworden. Hat sich die Gemeinschaftswährung bewährt? Welche Gefahren drohen ihr in der Zukunft? Fragen an den britischen Wirtschaftspublizisten und Banker David Marsh, der gerade ein vielbeachtetes Buch über die geheime Geschichte der neuen Währung veröffentlicht hat.

David Marsh interview by Dieter Heumann - published on 13/02/09 in VDI Nachrichten  

VDI NACHRICHTEN: Herr Marsh, dem Euro ist es gelungen, sich in kurzer Zeit neben dem Dollar als Weltwährung zu etablieren. Aber war das so schwierig? Aufgrund der abnehmenden politischen und wirtschaftlichen Bedeutung der USA und dem damit einhergehenden Dollarverfall sehnten sich die Märkte nach einem neuen Stern am Währungshimmel. Read full article

Back to top

Back to main page


Besuch vom Euro-Skeptiker

David Marsh appears in German news programme "buten un binnen"

Broadcast on 03/02/09

David Marsh ist ein britischer Journalist und Investmentbanker. Er hat eine Geschichte des Euro geschrieben. Sein neues Buch stellt er im Bremer Rathaus vor, weil auch Bremen eine wichtige Station auf dem Weg zur gemeinsamen Währung war. Wie es sich für einen Briten gehört, ist er alles andere als überzeugt vom ewigen Fortbestehen des Euro. Dazu als Gast im Studio: David Marsh, Finanzexperte. See video

Back to top

Back to main page


Unglaublich! Wirklich?

By Petra Pinzler and Mark Schieritz - published on 29/01/09 in DIE ZEIT 

Spanien, Irland, Portugal: Auch Euro-Länder könnten pleitegehen. Die Furcht davor setzt die Währung schon jetzt einem Stresstest aus.

Der eine Satz sagt alles. Dabei ist nicht etwa sein Inhalt überraschend, sondern dass er überhaupt ausgesprochen werden muss von diesem Mann, vor diesem Publikum, in diesen Tagen: "Wenn jemand behauptet, der Euro-Raum wäre gefährdet, dann ist das eine Vorstellung, die ich für unangemessen halte." Read full article

Back to top

Back to main page


Auch künftig Jahre der Bewährung für die EZB

By David Marsh - published on 15/01/09 in Börsen-Zeitung 

Die internationale Kredit- und Konjunkturkrise hat die Europäische Zentralbank in eine exponierte Lage gebracht. Auf der einen Seite haben die EZB und ihr Präsident Jean-Claude Trichet aufgrund ihrer robusten aber auch flexiblen Reaktion auf die ökonomischen Umwerfungen weltweit ein unerwartetes Ausmaß an Ansehen und Autorität gewonnen – auch im Vergleich zur Federal Reserve und zur Bank of England. Trichet ist mit Tat- und Überzeugungskraft in die Fußstapfen der unabhängigen Bundesbank eingetreten. Glaubwürdigkeit kann er behaupten, durch die Währungsunion ist es dem Alten Kontinent gelungen, mit den internationalen Finanzspannungen besser fertig zu werden, als mit nationalen Wahrungen möglich gewesen wäre. Read full article

Back to top

Back to main page


Metamorphose eines Notenbankers

Geheimverhandlungen und Muskelspiele: Ein neues Buch enthüllt, wie verbissen Deutsche und Franzosen einst um den Euro kämpften – und wie der heutige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zum großen Verfechter einer politisch unabhängigen Notenbank wurde.

by David Marsh - published on 15/01/09 in Handelsblatt

Hoch über Frankfurt im 36. Stock des Eurotowers nimmt das Ritual heute wieder seinen Lauf. Dann lässt sich Jean-Claude Trichet wie alle vierzehn Tage auf dem Präsidentensessel am großen Konferenztisch am Sitz der Europäischen Zentralbank nieder. Europas oberster Währungshüter berät mit seinen 21 Kollegen im EZB-Rat, mit welcher Zinsstrategie die Zentralbank weiter gegen die Kredit- und Konjunkturkrise vorgehen will. Die Zinsen senken? Und wenn ja: Um wie viel? Was spricht dafür, was dagegen? Wo liegen die Risiken, wo die Chancen? Read full article

Back to top

Back to main page


Risse im Fundament

Der Euro bindet Länder aneinander, die sich in ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterscheiden. Mit der Finanzkrise driften die Mitglieder der Währungsunion nun gefährlich weit auseinander.

by David Marsh - published on 14/01/09 in Financial Times Deutschland

Herausforderungen auf internationaler Ebene sind sowohl gute als auch schlechte Nachrichten für die Europäische Zentralbank (EZB). Positiv ist, dass die Kreditkrise ihr auf der Weltbühne unerwarteten Einfluss beschert hat. Viele Beobachter sind sich einig, dass dank der seit zehn Jahren bestehenden Wirtschafts- und Währungsunion die direkten negativen Konsequenzen der Finanzkrise für die Mitglieder der Euro-Zone gemäßigt ausfallen. Negativ ist, dass Europa in diesem Jahr wahrscheinlich die schlimmste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Je nach Reaktion der einzelnen Mitglieder kann ein latenter Nationalismus spaltend wirken. Read full article

Back to top

Back to main page


Des Kanzlers Auftritt in der Gralsburg

Vor 30 Jahren hat Helmut Schmidt die Bundesbank besucht und Weichen für den Euro gestellt

By David Marsh - published on 28/11/08 in Handelsblatt 

DAVID MARSH | LONDON Es ist der 30. November 1978. Auf dem Landeplatz des kastenförmigen Bundesbank-Gebäudes im Nordwesten Frankfurts steigt Helmut Schmidt aus einem Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes. Notenbankpräsident Otmar Emminger bringt ihn sofort in den hermetisch abgeriegelten Sitzungssaal des Zentralbankrats in die 13. Etage. Zum ersten Mal nimmt an einer Sitzung des neunzehnköpfigen Gremiums der Bundesbank ein deutscher Bundeskanzler teil. Read full article

Back to top

Back to main page


For further details including book purchases, bulk copies and news on book launch events, please contact:

Wiebke Räber, London and Oxford Group, + 44 (0)20 7796 9911, wiebke.raeber@londonandoxford.com

For all other questions about the book, including reviews, please contact:

For English edition: Katie Harris, Yale University Press, + 44 (0)20 7079 4900, katie.harris@yaleup.co.uk

For German edition: Dagmar Landgrebe, Murmann Verlag, +49 (0)40 3980 8313, landgrebe@murmann-verlag.de

 

London and Oxford Group website: www.londonandoxford.com       German-British Forum website: www.gbf.com